
Es waren besondere Momente, als an zwei Tagen im Dezember Schwerlasttransporter vor der Baustelle hielten. Ihre Fracht: die neuen Wasserfilter.
Gefertigt wurden sie in der norddeutschen Kesselschmiede MBA in Neubrandenburg. Die Ausmaße sind beeindruckend: Mehr als sechs Meter hoch bei einem Durchmesser von zwei Meter sechzig. Jeder der vier Stahlkolosse wiegt viereinhalb Tonnen.
Ein Spezialkran hob die „blauen Kerle“ an, richtete sie auf einer Wiese auf und ließ sie dann – einen nach dem anderen – in die neue Filterhalle einschweben.
Filter sind das Herzstück eines Wasserwerks. Gefüllt mit speziell aufbereitetem Filterkies, befreien sie das Rohwasser von bereits oxidiertem Eisen und Mangan. Mehr ist nicht nötig: Denn das Rohwasser aus dem rund 100 Meter tiefen Grundwasserleiter ist durch die geologischen Schichten bestens geschützt – etwa vor Spurenstoffen oder Arzneimittelrückständen.
Als nächstes werden die Rohrleitungen sowie die Armaturen für die Gleichlaufschaltung und die Rückspülprozesse installiert. Läuft alles nach Plan, versorgt das Wasserwerk bereits im Sommer 2026 das Verbandsgebiet mit bis zu 1.000 Kubikmetern Trinkwasser am Tag.
FÖRDERUNGEN
Erstellung einer Machbarkeitsstudie (LP 1 und 2) für das WASSERWERK PRENDEN Details ...
Erstellung einer Machbarkeitsstudie (LP 1 und 2) für das WASSERWERK BASDORF Details ...
Erstellung einer Machbarkeitsstudie (LP 1 und 2) für KLÄRANLAGE BOGENSEEE mit Schmutzwassernetz Details ...

-------------------------------------------
Wissen, was passiert?
Folgen Sie uns auf Facebook und Instagram!
