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Modell der Druckerhöhungsstation Stolzenhagen

April 14, 2022

Funktional, schlicht, grün:  Auf den ersten Blick erscheint die geplante Anlage der Hübner Ingenieure GmbH aus Bernau wie ein überdimensionaler, schwebender Grasteppich, der von stützenden Mauern eingefasst wird. In dieses funktionale Bauwerk wird die neue Powerstation des NWA eingebaut. Sie besteht aus drei imposanten Kunststoff-Röhren aus Polyethylen. Jede ist 17 Meter lang und drei Meter hoch, kann 163 m3 Reinwasser speichern. Insgesamt wird der Wasservorrat hier also 500 m3 betragen. In einer vierten, quer dazu liegenden begehbaren Röhre, werden die Pumpengruppen untergebracht.

Baufortschritt von Lieferanten abhängig

„Die Röhren sind zwar leicht, aber sperrig“, erklärt Manfred Schubert, der zuständige Bauplaner der Hübner Ingenieure GmbH. „Deshalb werden sie auf überbreiten Schwerlasttransportern geliefert. Zehn Fahrten sind dafür nötig.“ Erster möglicher Liefertermin: letzte Mai-Woche. „Wir hoffen, dass bis dahin auch die bestellte Pumpentechnik und die Anschlussteile eingetroffen sind“, sagt Matthias Kunde. „Erst, wenn alle Materialien vor Ort sind, können wir einen verbindlichen Termin für die Inbetriebnahme nennen.“ Der Verbandsvorsteher des NWA hofft, dass noch vor dem Sommeranfang in  Stolzenhagen, Wensickendorf, Schmachtenhagen und Zehlendorf das Wasser mit neuer Power aus den Hähnen strömt.