Ende Januar 2026 hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022 / 2557 und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen“ (Kritis-Dachgesetz) beschlossen.
Mit dem Gesetz sollen Energie- und Wasserversorgung, Verkehr, Gesundheit und Finanzen, zu einem besseren Schutz ihrer Anlagen verpflichtet werden. Dazu gehören neben der IT-Security auch der Schutz gegen Terror- und Sabotageakte, menschliches Versagen, Pandemien, Naturkatastrophen und selbst gegen den Personalmangel und den Zusammenbruch von Lieferketten. Was bedeutet das Gesetz für den NWA?
Ist der NWA krisensicher?
Die Sicherheit der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist für den NWA ein fortlaufender Prozess. Unter dem Leitbegriff der Resilienz – also der Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Störungen – investiert der Verband massiv in Technik, Digitalisierung und Infrastruktur.
1. Physische Sicherheit und technische Infrastruktur
Um gegen mechanische Ausfälle gewappnet zu sein, setzt der NWA auf ein mehrstufiges Schutzkonzept:
• Redundanz und Modernisierung als Sicherheitsanker: In den beiden Wasserwerken wird die Infrastruktur so umgestaltet, dass die Grundversorgung gesichert bleibt, selbst wenn ein Teil der Anlage ausfällt oder gewartet wird.
• Notstrom-Management: Um bei einem "Blackout" handlungsfähig zu bleiben, werden Notstromaggregate regelmäßig unter Realbedingungen getestet.
• Prävention: Mitarbeiter trainieren regelmäßig Meldekette und Notfallpläne.
2. Digitale Abwehr: Fokus Cyber-Sicherheit
Da die Steuerung moderner Wasserwerke hochgradig digitalisiert ist, stellen Hackerangriffe eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Der NWA hat hierauf reagiert:
• Massive Investitionen: In den letzten zwei Jahren wurde die IT-Infrastruktur komplett modernisiert.
• Zusammenarbeit mit Experten: Gemeinsam mit spezialisierten IT-Dienstleistern wurde eine Server-Infrastruktur aufgebaut, die nachweislich vor Angriffen geschützt ist.
• Das System, das wir anwenden, ist in der Fachpressse der kritischen Infrastruktur als sehr sicher eingestuft worden.
3. Intelligentes Wassermanagement
Ein neues, intelligentes Steuerungssystem verbindet Brunnen, Filter und Pumpen mit modernster Sensorik. Dies hat zwei entscheidende Vorteile:
• Reaktionsgeschwindigkeit: Leckagen werden schneller erkannt und der Verband kann flexibler auf extreme Verbrauchsschwankungen (z. B. bei Hitzewellen) reagieren.
• Effizienz: Die Anlagen arbeiten energiesparender, was die langfristige Zukunftsfähigkeit sichert.
Grenzen der Schutzmaßnahmen
Absolute Sicherheit gibt es nicht. Es ist immer gut, eine Kiste originalverschlossenes, abgepacktes Mineralwasser aus dem Handel für den Notfall stehen zu haben.
FÖRDERUNGEN
Erstellung einer Machbarkeitsstudie (LP 1 und 2) für das WASSERWERK PRENDEN Details ...
Erstellung einer Machbarkeitsstudie (LP 1 und 2) für das WASSERWERK BASDORF Details ...
Erstellung einer Machbarkeitsstudie (LP 1 und 2) für KLÄRANLAGE BOGENSEEE mit Schmutzwassernetz Details ...

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