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Wie können wir in Guangxi die Trinkwasserversorgung organisieren und die Abwässer möglichst ökologisch entsorgen? Vielleicht wie der NWA? Um Erfahrungen zu sammeln, besuchte eine 16-köpfige Delegation der chinesischen Provinz im Oktober den Wasserverband in Zehlendorf.

Die Provinz Guangxi im Südwesten Chinas ist so groß wie die ehemalige Bundesrepublik vor der ArtPic1Wiedervereinigung. Eine bergige Region, in der vor allem Reis angebaut wird. Während viele Städte Chinas bereits modern entwickelt sind, hinken die ländlichen Gebiete mitunter stark hinterher. „Es gibt Bergdörfer, zu denen keine öffentliche Straße führt“, erzählt der Dolmetscher. „Die Kinder müssen zwei Stunden zur Schule laufen. Es gibt keine Müllentsorgung, keinen Arzt, das Trinkwasser wird aus Brunnen gewonnen, das Abwasser versickert irgendwo.“ Doch das soll sich jetzt ändern. Aber wie entwickelt man am besten die Infrastruktur auf dem Land? Dafür sind die Mitarbeiter der Provinzverwaltungen von Guangxi nach Deutschland gekommen, schauen sich nun verschiedene Konzepte an. Sie besuchen umgesiedelte Tagebaudörfer, kleine Dorfschulen, Müllentsorger und Umweltprojekte.

Eine Station ihres dreiwöchigen Aufenthalts ist der Besuch des Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverbandes. Im Wasserwerk Prenden informiert Verbandsvorsteher Matthias Kunde zunächst über die technische Seite der Wasserversorgung. Hier wird das Trinkwasser für rund 75% der mehr als 28.000 ständigen Einwohner sowie ca. 20.000 Saisongäste produziert, etwa 900.000 Kubikmeter im Jahr. „Das Abwasser wird nicht in unserem  Verband aufbereitet“, erklärt Matthias Kunde. „Es wird in die nahe gelegenen Kläranlagen in Schönerlinde (BWB) und Liebenwalde (TAV) gepumpt.

Wie funktioniert eine Solidargemeinschaft?

Als Matthias Kunde die Verbandsstruktur erläutert, sind die Gäste besonders neugierig. „Die Versorgung der Menschen in unserer Region mit frischem Trinkwasser ist eine gesetzliche Pflicht der Kommunen. Dazu haben sich nach der Wende zwölf Dörfer zusammengeschlossen und einen Zweckverband gegründet. Er ist eine Solidargemeinschaft, in der alle Kunden gemeinsam die Finanzierung tragen. Der Zweckverband darf keinen Gewinn machen.“ Ein Gast fragt nach: „Wie wird das überprüft?“ Matthias Kunde erklärt: „Es gibt drei Kontrollebenen: gewählte Vertreter der Mitgliedsdörfer, unseren Landkreis und das Innenministerium Brandenburgs. Die Qualität des Trinkwassers wiederum wird vom Gesundheitsamt quartalsweise geprüft.“ Ausführlich erklärt Matthias Kunde die Mischfinanzierung von Grund- und Verbrauchsgebühr plus einmalig Beiträgen für Investitionen.“ Aufmerksam schreiben die chinesischen Beamten mit, einige lassen ein Diktiergerät laufen. „Woher kommt das Trinkwasser? Wer bezahlt die Mitarbeiter des Verbandes? Wie wird das Abwasser von Grundstücken entsorgt, die nicht an die Kanalisation angeschlossen sind?“ Matthias Kunde betont: „Der Anschluss an das Trinkwassernetz ist genauso wie die Abwasserbeseitigung, die Müllentsorgung, die Straßenreinigung in Deutschland Zwang. Es gibt keine Ausnahmen.“ Der chinesische Dolmetscher bedankt sich: „Es war sehr interessant, da der Niederbarnim genauso ländlich ist, wie viele Regionen bei uns. Wir sammeln Ideen und Anregungen, um dann brauchbare Konzepte für unsere Dörfer zu entwickeln.“

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